Die Schuld spielt eine grosse Rolle
In diesem Kurs wurde ausdrücklich gesagt, dass
sein Ziel für dich Glück und Frieden ist. Und dennoch hast
du Angst vor IHM. Es wurde dir immer wieder
gesagt, dass er dich befreien wird, doch manchmal reagierst du, als
versuche er, dich einzusperren. Du tust ihn oft
bereitwilliger ab, als du das Denksystem des Ego abtust. Bis zu
einem gewissen Grad musst du also glauben, dass
du dich selber schützt, wenn du den Kurs nicht lernst. Und du
begreifst nicht, dass nur deine Schuldlosigkeit dich schützen kann.
Kapitel 13 II.7
Wen interessiert das Buch?
Personen, die an andere Wege glauben, das Leben zu
erleben.
Alle Leute, mit
denen über das Buch oder über die Lehre des Buches gesprochen habe sind
friedlose Personen, die nach neuen Wegen suchen.
Heute habe ich einen kleinen Abschnitt aus dem o.g Buch geschrieben.
Er erinnert, dass das Ziel des Buches ist, für uns Glück
und Frieden zu finden.
Aber es sagt uns auch: „aber manchmal reagieren wir, als
ob es uns einsperren will.“
Ist das wirklich so? Nein, aber für uns, die in diesem
Moment so denken, das ist so.
Was will ich damit sagen? Das die Realität von jedem so
wahr klingt, wie die Realität vom anderen. Das Denksystem vom Ego ist so gut kontruiert.
Es ist gut zu wissen, wenn wir unseren inneren Frieden
verlieren, dass wir das Denksystem des Egos benutzen.
Das Denksystem des Egos ist dual (du und ich) somit ist
man abhängig vom Anderen.
Diese Abhängigkeit ist die, die uns einsperrt. Und dann
bekommen wir das Gegenteil. Das Buch will uns Freiheit zeigen, und wir denken
an Einsperrung.
Ich möchte es nochmal so erklären:
Das Buch ist da. Es
ist nur ein Stück Papier. Wenn wir das Buch lesen und interpretieren was da
steht, kommen für uns Emotionen und Gefühle ins Spiel.
Diese Gefühle kommen nur durch unsere eigene
Interpretation des Buches. Es kommt auch darauf an, wie wir uns den Tag fühlen,
dass wir so oder so das Buch anders annehmen.
Dann eines Tages fühlen wir, dass alles was im Buch steht
der Weg zu unserem Seelenfrieden ist, oder wir denken, das ist alles Quatsch,
und wir empfinden es als eine Einsperrung. Aber das Buch bleibt immer noch ein Stück
Papier. Es sind nur wir, die anders denken. Wir selber haben wir die Kraft zu
entscheiden, wie wir das Leben erleben. Nicht ein Stück Papier. Aber wir wollen
nicht diese Kraft in uns erkennen und verschieben diese Kraft zu Anderen.
Nur dann können wir sagen, das Buch kann uns frei machen
oder kann uns einsperren.
Diese Paragrapf endet so: .“Und du begreifst nicht, dass nur deine
Schuldlosigkeit dich schützen kann„
Schuld ist das grosse Problem. Nur
wenn wir unsere Kraft den Anderen geben, dann ist es einfach, dass die Schuld
eine grosse Rolle im Leben spielt. Und wenn es Schuld gibt, sind wir einfach
nicht glücklich.
Bis jetzt habe ich über den Kurs im
Wundern gesprochen aber wie sieht es
aus, wenn wir das Gleiche in unser alltägliches Leben und in unsere Beziehungen
bringen?
Hatten Sie irgendwann das Gefühl, dass
Ihr Ehepartner (Freunde, Eltern…) eine gute Möglichkeit waren, Ihnen das Gefühl
von Glücklichkeit zu bringen.
Hatten Sie das Gefühl, dass Ihr
Ehepaar (Freunde, Eltern...) Sie
kontrollieren und einsperren wollten?
Das Beispiel können wir überall im
Leben sehen. Am meisten bei Beziehungen.
Wir denken, dass jemand von aussen
uns glücklich machen kann, und dann fühlen wir uns irgendwann unglücklich, wenn
wir nicht bekommen, was wir von dem Anderen erwartet haben. Das ist Ego,
Egoismus. Wir wollen, dass die Anderen so oder so sind, aber wir selber wollen uns nicht ändern. Dann kommt Angst und
Schuld ins Spiel. Wir fühlen uns schuldig oder wir denken, dass die Anderen schuldig
sind. Egal, hauptsache, wir
verlieren unseren Seelenfrieden.
Das ist es was uns kaputt, krank und
freudlos macht und die Beziehungen zerstört.

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